proaxia FSA Cloud Connector

Planung, Aussendienst und
SAP-Geschäftsprozesse durchgängig verbinden

Verbinden Sie SAP Field Service and Asset Management mit SAP ECC und SAP S/4HANA. Der proaxia FSA Cloud Connector integriert Aufträge, Planungsinformationen und Rückmeldungen in Ihre bestehenden Geschäftsprozesse – vom kurzen Serviceeinsatz über die Instandhaltung bis zur mehrtägigen Installation.

So bleiben Disposition, mobile Ausführung und die weitere Verarbeitung im SAP-Backend miteinander verbunden.

Seit 2011 bewährt. Von proaxia entwickelt und gepflegt. Über SAP lizenziert und ausgeliefert.
Für SAP ECC sowie SAP S/4HANA On-Premise und Private Edition.

Was ist der proaxia FSA Cloud Connector?

Der proaxia FSA Cloud Connector, kurz PCC, ist eine standardisierte und konfigurierbare Integrationslösung für SAP Field Service and Asset Management, bisher bekannt als SAP Field Service Management beziehungsweise SAP FSM.

PCC verbindet die Planung und Ausführung im Field Service mit den zugehörigen SAP-Geschäftsprozessen. Aus SAP-Aufträgen und Vorgängen werden planbare Einsätze in FSA. Termine, Personenzuordnungen, Arbeitszeiten, Materialien, Checklisten und Statusinformationen bleiben dabei mit ihrem Ursprungsobjekt verknüpft.

Die fachliche Verarbeitung erfolgt über ein ABAP-Add-on im SAP-System. Message Broker und Transporter übernehmen Datenkonvertierung und Kommunikation. Vordefinierte Funktionen, Customizing und Erweiterungspunkte ermöglichen es, vorhandene Abläufe einzubinden, statt jede Schnittstelle individuell neu zu entwickeln.

Ihre Geschäftsvorteile mit dem FSA Cloud Connector

Weniger manuelle Nachbearbeitung

Einmal erfasste Informationen stehen für weitere Prozessschritte zur Verfügung. Zeiten, Materialverbräuche, Checklisten und Abschlussinformationen können im SAP-Backend weiterverarbeitet werden. Das reduziert die Notwendigkeit, Einsatzdaten nachträglich zwischen Anwendungen zu übertragen.

Planung und SAP-Aufträge bleiben verbunden

PCC verbindet den SAP-Arbeitsvorrat mit der FSA-Disposition. In unterstützten Szenarien werden geänderte Termine und Personenzuordnungen an das zugehörige SAP-Objekt zurückgeführt. Dadurch lassen sich Planung und Auftragsbearbeitung besser aufeinander abstimmen.

Ein Integrationsansatz für unterschiedliche Prozesse

Nicht jeder Aussendiensteinsatz beginnt mit einem klassischen Serviceauftrag. PCC unterstützt unterschiedliche Ausgangspunkte aus Service, Instandhaltung, Projekten und Produktion. So orientiert sich die Integration an Ihrem Geschäftsprozess und nicht ausschliesslich an einem bestimmten SAP-Auftragstyp.

Vordefinierte Integration statt Schnittstellenentwicklung von Grund auf

Wo der Standardumfang zu Ihren Anforderungen passt, steht Konfiguration statt individueller Entwicklung im Vordergrund. Installation, Datenabgleich, Customizing und Tests schaffen dabei die Grundlage für einen kontrollierten Einstieg und einen verlässlich eingerichteten Betrieb.

Flexibilität für Ihre Anforderungen

Über Customizing und ABAP-Erweiterungspunkte lässt sich zusätzliche Geschäftslogik einbinden. Damit können Sie spezifische Anforderungen berücksichtigen, ohne die gesamte technische Verbindung neu aufzubauen. Erweiterungen werden in die Test-, Upgrade- und Betriebsplanung aufgenommen.

Kontinuierliche Weiterentwicklung und Expertenunterstützung

Seit 2011 wird PCC um neue Prozessszenarien und Funktionen erweitert. proaxia begleitet die Lösung mit Innovation, Maintenance und zusätzlicher Expertenunterstützung – für bestehende Integrationen ebenso wie für neue Anforderungen Ihrer SAP-Landschaft.

Welche SAP-Prozesse verbindet PCC mit SAP FSA?

Wartung, Installation, Inbetriebnahme und Kundenservice können in unterschiedlichen SAP-Prozessmodellen organisiert sein. Der FSA Cloud Connector verbindet die unterstützten Aufträge und Vorgänge mit der Planung, Disposition und Ausführung in SAP FSA.

Welche Funktionen zur Verfügung stehen, hängt vom Backend, der eingesetzten Connector-Komponente und Ihrem Prozessmodell ab.

SAP S/4HANA Service und SAP Customer Service

Verbinden Sie Serviceaufträge und ihre Positionen mit der Einsatzplanung und den Rückmeldungen aus dem Aussendienst. PCC unterstützt SAP S/4HANA Service sowie klassische Customer-Service-Prozesse in SAP ECC und unterstützten S/4HANA-Compatibility-Mode-Szenarien.

Bei Service with Advanced Execution werden der kaufmännische Serviceauftrag und die technische Ausführung gemeinsam betrachtet. So bleibt der operative Einsatz in den übergeordneten Serviceprozess eingebettet.

SAP EAM und PM: Instandhaltung mit Auftragsbezug

Integrieren Sie Instandhaltungsaufträge, Vorgänge, Komponenten und Rückmeldungen in Ihre Field-Service-Prozesse. Equipment, Technische Plätze und Materialinformationen ergänzen den fachlichen Kontext.

Damit können geplante Wartungsarbeiten und kurzfristiger Instandhaltungsbedarf mit der Einsatzplanung und Ausführung verbunden werden. Die Rückmeldungen bleiben dem jeweiligen SAP-Prozess zugeordnet.

SAP PS: Projekte, Installationen und Inbetriebnahmen

Werden Installationen oder Serviceprojekte über SAP Project System organisiert, verbindet PCC deren operative Arbeitsschritte mit FSA. In der netzplanbasierten Integration werden Netzplanaufträge als Service Calls und Netzplanvorgänge als Activities übertragen.

Termine, Personenzuordnungen, Projektmaterialien und Rückmeldungen behalten ihren Projektbezug. So lassen sich auch längere Einsätze in disponierbare Arbeitsschritte gliedern.

SAP PP: Produktionsaufträge als Ausgangspunkt für Einsätze

Auch Produktionsaufträge können die Grundlage für Installations- oder servicebezogene Arbeiten bilden. PCC verbindet unterstützte PP-Aufträge und Vorgänge mit FSA-Service-Calls und -Activities. Dabei werden neben Rückmeldungen auch Disposition, verantwortliche Personen und Einsatztermine im Auftragskontext berücksichtigt.

Die dokumentierte Standardvariante setzt unter anderem einen seriennummernbezogenen Produktionsauftrag mit Menge 1 voraus. Ob Ihr Montage-, Kommissionierungs- oder Installationsprozess dazu passt, prüfen wir anhand der konkreten Auftrags- und Vorgangslogik.

Automotive und Heavy Equipment: Service ausserhalb der Werkstatt

Für Unternehmen mit proaxia Vehicle Sales & Service ist die Anbindung an SAP FSA ebenfalls verfügbar.

Damit lässt sich die mobile Serviceabwicklung ausserhalb der Werkstatt mit dem spezifischen VSS-Backend-Prozess verbinden – als Ergänzung zur bestehenden Prozesslandschaft Ihres Händlergeschäfts.

SAP Utilities: Meter-to-Cash bis zum Einsatz vor Ort

PCC verbindet unterstützte Geräteprozesse aus SAP Utilities mit Planung, Disposition und Ausführung in FSA. Dazu gehören Geräteeinbau, Geräteausbau und Gerätewechsel.

Zählerinformationen und Zählerstände aus diesen Prozessen werden im Backend weiterverarbeitet. Die eigenständige Integration periodischer Ablesungen ist eine geplante Erweiterung und von den unterstützten Geräteprozessen zu unterscheiden.

SAP SD: Perspektive für kundenauftragsbezogene Serviceprozesse

Werden Leistungen kaufmännisch über SD-Kundenaufträge gesteuert, kann deren Verbindung mit dem Field Service ein alternatives Zielbild sein.

Die direkte PCC-Integration von SD-Kundenaufträgen ist geplant. Sie soll auftragsbezogene Arbeiten für Planung, Disposition und Ausführung in FSA erschliessen. Leistungsnachweise, Rückmeldungen und Abrechnungsschritte werden dabei im Prozessdesign festgelegt. Preisfindung und Faktura bleiben im vereinbarten SAP-Backend-Prozess.

Terminplanung im Aussendienst mit SAP FSA

Ein effizienter Einsatz beginnt vor der mobilen Ausführung. Arbeitsvorrat, Termine, erforderliche Qualifikationen und verfügbare Ressourcen müssen zusammenpassen.

Der FSA Cloud Connector stellt die benötigten Backend-Informationen für das unterstützte Szenario bereit und verbindet Planungsergebnisse mit dem SAP-Prozess. Die Planungsfunktionen selbst liegen in SAP FSA – PCC stellt die Prozessintegration bereit. Welche Objekte, Termine und Zuordnungen synchronisiert werden, richtet sich nach dem jeweiligen Integrationsszenario.

Disposition auf Basis Ihrer SAP-Prozesse

Integrierte Aufträge und Vorgänge werden für die Einsatzplanung in FSA nutzbar. Dokumentierte Szenarien, beispielsweise die Netzplanintegration, berücksichtigen auch die Rückführung von Terminen und Personenzuordnungen.

PCC verbindet bereits heute SAP-Aufträge und planungsrelevante Informationen mit SAP FSA. Die Integrationsmöglichkeiten werden kontinuierlich erweitert, insbesondere im Zusammenspiel mit den neuen Funktionen für Workload & Capacity Planning. Welche Informationen im jeweiligen Prozess verfügbar sind, hängt von Backend und Release ab. Sie ist nicht mit der bereits vorhandenen Planbarkeit integrierter Aufträge gleichzusetzen.

Mehrtägige Installationen und Projekteinsätze strukturieren

Bei längeren Einsätzen müssen Zeiträume, Arbeitspakete und Ressourcen gemeinsam betrachtet werden.

Mit SAP FSA Planning, Dispatching und Capacity Management lassen sich auch mehrtägige Installationen und Projekteinsätze planen. proaxia verbindet Einsatzzeiträume, Arbeitspakete, Qualifikationen und Ressourcenplanung mit den unterstützten SAP-Auftragsprozessen.

Wie diese Aktivitäten mit PS- oder PP-Objekten verbunden werden, wird im Zielprozess festgelegt. Eine automatische, vollständige 1:1-Übernahme sämtlicher SAP-Projektstrukturen ist damit nicht verbunden.

Terminplanung und Self-Service für SAP FSA

Kunden sollen Servicetermine nicht nur telefonisch abstimmen müssen. Mit der ergänzenden proaxia Customer Service Suite (CSS) können Sie die Terminplanung im Aussendienst um digitale Self-Service-Funktionen erweitern.

Das Service Appointment Management ermöglicht Kunden, Termine für Vor-Ort-Einsätze zu planen, anzupassen oder zu verschieben. Informationen zu vergangenen und bevorstehenden Einsätzen stehen digital zur Verfügung. Die Terminabstimmung ist mit der Disposition in SAP FSA verbunden.

Die Aufgaben sind dabei klar verteilt: CSS unterstützt die Kundeninteraktion und Terminabstimmung. PCC verbindet die unterstützten FSA-Prozesse mit dem SAP-Backend. Die Self-Service-Oberfläche ist eine ergänzende Lösung und keine eigenständige Portal-Funktion des FSA Cloud Connectors.

Vom SAP-Auftrag bis zur Rückmeldung: Integration im Arbeitsalltag

PCC verbindet nicht nur Systeme, sondern die einzelnen Schritte eines Geschäftsprozesses. Der Zusammenhang beginnt bei der Bereitstellung von Arbeiten und reicht bis zur weiteren Verarbeitung der Ergebnisse im Backend.

Prozessschritt Beitrag des FSA Cloud Connectors Nutzen für Ihr Unternehmen
Arbeit bereitstellen Freigegebene Aufträge oder Vorgänge werden im unterstützten Szenario als Service Calls und Activities in FSA bereitgestellt. Der SAP-Arbeitsvorrat steht für die Disposition zur Verfügung.
Einsätze abstimmen Terminänderungen und Personenzuordnungen werden in dokumentierten Szenarien an das zugehörige SAP-Objekt zurückgeführt. Planung und Auftragsbearbeitung bleiben aufeinander abgestimmt.
Arbeitszeiten verarbeiten Beginn und Ende einer Tätigkeit können in unterstützten Szenarien über eine konfigurierbare Zeitaufteilung verarbeitet werden. Der Aufwand für manuelle Nachbearbeitung lässt sich reduzieren.
Materialverbrauch zuordnen Verwendete Materialien werden mit dem Auftrag und den vorgesehenen Warenbewegungen verbunden. Verbrauch und Geschäftsprozess bleiben nachvollziehbar verknüpft.
Checklisten weiterverwenden Ergebnisse aus Checklisten und Smartforms können im Backend konfigurierbar nachverarbeitet werden. Erfasste Informationen unterstützen weitere Prozessschritte.
Arbeiten abschliessen Status, Zeiten, Materialien und Abschlussinformationen fliessen in den Backend-Prozess ein. Es entsteht eine Grundlage für Auftragsabschluss, Abrechnung und Analyse.

Die automatische Weiterverarbeitung wird für das eingesetzte Prozessmodell eingerichtet. Die Erweiterung der Zeitaufteilung auf SAP S/4HANA Serviceaufträge ist als Roadmap-Funktion vorgesehen.

Funktionen für durchgängige Service- und Instandhaltungsprozesse

Unterschiedliche Arbeiten benötigen unterschiedliche Anleitungen. PCC kann Checklisten anhand der Merkmale einzelner Vorgänge und Untervorgänge zuordnen.

Die Ergebnisse lassen sich anschliessend im SAP-Backend nach konfigurierten Regeln weiterverarbeiten. Damit bleiben Checklisten nicht bei der Dokumentation stehen, sondern können weitere Schritte im Geschäftsprozess unterstützen.

Materialien, Bestände und Reservierungen müssen zur geplanten Arbeit passen. PCC berücksichtigt auch serialisierte und chargengeführte Materialien. Die Zuordnung zu Serviceaktivitäten und die Rückverarbeitung von Verbräuchen werden im jeweiligen Prozessmodell eingerichtet.

Für die zusätzliche Materialplanung direkt in der FSA-Disposition steht der proaxia Field Service Component Manager (FCM) zur Verfügung. Sein dokumentierter Schwerpunkt liegt auf CS- und PM-Prozessen. Änderungen an Komponentenbedarfen werden über PCC mit dem SAP-Backend synchronisiert.

Für SAP S/4HANA Serviceaufträge unterstützt PCC die Zusammenarbeit über das FSA Partner Portal einschliesslich des zugehörigen Beschaffungsprozesses.

Zuordnungen sowie Annahmen und Ablehnungen externer Einsätze werden zwischen FSA und SAP S/4HANA synchronisiert. Dadurch bleibt die Beauftragung externer Servicepartner mit der operativen Ausführung verbunden.

Wie funktioniert der FSA Cloud Connector technisch?

Fachliche Verarbeitung im SAP-Backend

Das ABAP-Add-on bildet den fachlichen Kern der Integration. Es verbindet SAP-Geschäftsobjekte mit Ereignissen, Customizing und vorgesehenen Erweiterungspunkten.

Relevante Änderungen erzeugen Nachrichten. Eingehende Informationen aus FSA werden den passenden SAP-Objekten zugeordnet und im jeweiligen Geschäftsprozess verarbeitet.

SAP Cloud und ERP über Message Broker und Transporter verbinden

Der Message Broker übernimmt Datenverarbeitung und Konvertierung. Der Transporter stellt die Kommunikationsschicht zu SAP FSA bereit.

Im empfohlenen Betriebsmodell kann der Message Broker auf der SAP Business Technology Platform betrieben und über SAP Cloud Connector mit dem ERP-System verbunden werden. PCC und SAP BTP sind damit keine konkurrierenden Ansätze, sondern können Bestandteile derselben Architektur sein.

Kontrollierte Synchronisation und nachvollziehbarer Betrieb

Für die initiale Datenübernahme steht ein Full Sync der relevanten Objekte zur Verfügung. Während dieses Vorgangs ist die reguläre Synchronisation gesperrt.

Im laufenden Betrieb unterstützen IDocs, Queues, Statusinformationen, Application Logs und Message-Broker-Monitoring die Überwachung und Fehleranalyse. Damit lässt sich die Verarbeitung technisch nachvollziehen.

Erweiterungen innerhalb einer definierten Integrationsarchitektur

Customizing und ABAP-Erweiterungspunkte ermöglichen zusätzliche Logik für kundenspezifische Anforderungen. Die technische Transportkette muss dafür nicht vollständig neu entwickelt werden.

Kundeneigene Erweiterungen bleiben Bestandteil der Test-, Upgrade- und Betriebsverantwortung. Ihr Umfang sollte deshalb gemeinsam mit den funktionalen Anforderungen und dem Betriebsmodell geplant werden.

Planung und mobile Anwendung passend zu Ihrem Prozess kombinieren

Die Entscheidung für SAP FSA als Planungs- und Dispositionslösung legt nicht automatisch jede mobile Anwendung fest.

Eine homogene Architektur mit FSA Mobile bietet Vorteile für IT und Business. Für dokumentierte CS- und PM-Szenarien ist auch SAP Service and Asset Manager eine Option innerhalb der Gesamtarchitektur. PCC synchronisiert dabei die relevanten SAP- und FSA-Objekte; die mobile Anwendung nutzt ihre eigenen Backend- und FSA-Anbindungen. Zuordnungen, IDs und Rückmeldewege werden aufeinander abgestimmt.

Weitere mobile Anwendungen werden anhand ihres Architektur- und Prozess-Fits geprüft. PCC ist kein pauschal vorkonfigurierter Adapter für jede App. Insbesondere PS-, PP-, Utilities- und Smartform-Szenarien müssen hinsichtlich der tatsächlich unterstützten Funktionen bewertet werden.

PCC oder SAP-Standardintegration: Welcher Ansatz passt zu Ihnen?

Für die Verbindung von SAP FSA mit SAP ERP stehen unterschiedliche standardisierte Integrationswege zur Verfügung.

Mit der häufig als „nativ“ bezeichneten SAP-Standardintegration sind hier die von SAP bereitgestellten Integrationsinhalte über SAP Integration Suite, Cloud Integration gemeint. PCC ist ein von proaxia entwickelter und über SAP vertriebener Standard-Connector.

Entscheidend ist nicht das Produktlabel, sondern die Frage, welcher Ansatz Ihre Prozesse, Systemlandschaft und Betriebsanforderungen abdeckt.

Entscheidungskriterium proaxia FSA Cloud Connector SAP-Standardintegration
Unterstützte Backends SAP ECC sowie SAP S/4HANA On-Premise und Private Edition Dokumentierte S/4HANA-Szenarien für On-Premise, Private und Public Edition
Prozessausrichtung ERP-nahe Integration verschiedener Bereiche, darunter CS, PM/EAM, S/4HANA Service, PS und PP SAP-Integrationsinhalte für die jeweils dokumentierten Service- und Maintenance-Prozesse
Verarbeitung und Erweiterung Fachliche Logik im ABAP-Add-on, Customizing und ABAP-Erweiterungspunkte Integrationsflüsse, Mappings und Erweiterungen in Integration Suite sowie Verarbeitung im Backend
Betriebsmodell Spezialisierter FSA-ERP-Betrieb mit Objekt-, IDoc- und Queue-Bezug Einbindung in Plattformbetrieb und Governance der Integration Suite

SAP S/4HANA Cloud Public Edition wird von PCC nicht unterstützt. Für Private Edition und On-Premise können beide Integrationswege geeignet sein. Dabei bietet auch die SAP-Standardintegration einen breiten Funktionsumfang und ist nicht lediglich eine Basisanbindung.

Eine Koexistenz ist ebenfalls möglich: Eine unternehmensweite Integration Suite kann parallel zu PCC für die spezialisierte FSA-ERP-Verbindung eingesetzt werden. Die Nutzung von SAP BTP oder Integration Suite allein begründet deshalb keine notwendige Ablösung von PCC.

Die SAP-Übersicht der Integrationsmöglichkeiten bietet einen weiteren Ausgangspunkt für den Vergleich verfügbarer und geplanter Funktionen nach Backend und Integrationsweg.

Ihre Entscheidungsgrundlage: das Integrations-Whitepaper

Unser Whitepaper vergleicht PCC und SAP-Standardintegration anhand von Prozess-Fit, Architektur, Betrieb und Kostenfaktoren. Die dokumentierte Vergleichsbasis ist Release 2605.

Eine Integrationsbasis für Automatisierung und KI

Wenn Planungsinformationen, Ausführungsdaten und SAP-Geschäftsobjekte miteinander verbunden sind, entsteht eine bessere Grundlage für weitere Automatisierung.

Dieser Prozesskontext kann auch KI-Assistenten und künftige Agentenszenarien unterstützen. Ihr Nutzen hängt von den verfügbaren Daten, ausführbaren Folgeaktionen und eingerichteten Berechtigungen ab.

PCC liefert die Integrationsbasis. Konkrete KI-Anwendungen werden gesondert bewertet und umgesetzt.

SAP Field Service & Asset Management Beratung – von der Integration bis zum Betrieb

Welche Auftragsmodelle nutzen Sie? Wie werden Einsätze geplant? Welche Rückmeldungen benötigen Ihre Folgeprozesse? Und welche Rolle spielen bestehende Apps, Lizenzen und Erweiterungen?

Unsere SAP Field Service & Asset Management Beratung setzt bei diesen Fragen an. Gemeinsam klären wir Backend, Prozessumfang, technische Voraussetzungen und Betrieb. Kunden und SAP-Partner können proaxia für die Implementierung und für gezielte Expertenunterstützung einbeziehen.

Für zusätzliche Unterstützung stehen Expert Consulting und Support als Pay-as-you-go sowie ein 2nd-Level-Supportvertrag für SAP FSA und PCC zur Verfügung. Umfang und Konditionen werden mit unserem Sales-Team vereinbart. Diese Leistungen ergänzen den SAP Standard-Cloudsupport und ersetzen ihn nicht.

Kontinuierliche Weiterentwicklung für Ihre SAP-Integration

PCC wird seit 2011 kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Prozessszenarien, funktionale Erweiterungen und die Anbindung an weiterentwickelte SAP-Lösungen unterstützen eine langfristig tragfähige Integrationsstrategie.

Für Innovation und Maintenance von PCC ist kein Enddatum festgelegt. Davon zu unterscheiden sind die Voraussetzungen und Wartungsbedingungen einzelner Versionen, Komponenten und SAP-Backends. Veröffentlichte Releases und die Produkt-Roadmap machen die Weiterentwicklung nachvollziehbar.

Geplante Erweiterungen im Überblick

Roadmap-Thema Vorgesehene Erweiterung
Direkte SD-Auftragsintegration SD-Kundenaufträge mit der Planung, Disposition und Ausführung auftragsbezogener Arbeiten in FSA verbinden.
Erweiterte Kapazitätsplanungsintegration PCC unterstützt bereits heute die Integration planungsrelevanter SAP-Auftragsinformationen in SAP FSA. Die Integration wird kontinuierlich um weitere Informationen und Planungsszenarien erweitert – abgestimmt auf die Weiterentwicklung von SAP FSA Workload & Capacity Planning.
Periodische Ableseintegration Wiederkehrende Zählerablesungen im Feld und die Rückführung der Ergebnisse in den Meter-to-Cash-Prozess unterstützen.
Zeitaufteilung für S/4HANA Service Die bestehende Zeitaufteilungsfunktion auf SAP S/4HANA Serviceaufträge erweitern.

Diese Funktionen sind als geplant gekennzeichnet. Den jeweiligen Umfang und Planungsstand entnehmen Sie der Produkt-Roadmap. Roadmap-Angaben sind keine zugesagten Liefertermine.

Häufige Fragen zum proaxia FSA Cloud Connector

PCC wird über SAP lizenziert und ausgeliefert. In SAP-Unterlagen finden Sie die Lösung unter anderem als „SAP Field Service Management, connector for SAP ERP“.

Ihr SAP-Ansprechpartner oder proaxia Sales unterstützt Sie bei Produktzuordnung, Lizenzbedarf und Angebotsklärung. Welche FSA-Pakete und Plattformservices erforderlich sind, wird anhand Ihres Vertrags geprüft. PCC ist nicht automatisch Bestandteil jedes FSA-Pakets.

PCC unterstützt SAP ECC sowie SAP S/4HANA On-Premise und Private Edition. SAP S/4HANA Cloud Public Edition wird nicht unterstützt.

Komponenten und Service Packs richten sich nach Backend und Prozessmodell. Technische Bezeichnungen sind beispielsweise PACG / S4PACG 200 und S4PACG 400. Vor Installation und Upgrade sind die Systemvoraussetzungen und zugehörigen SAP Notes zu prüfen.

Nein. PCC ist die fachliche Integrationslösung zwischen SAP FSA und SAP ERP. SAP Cloud Connector ist eine separate technische Connectivity-Komponente, die im empfohlenen PCC-Betriebsmodell eingesetzt werden kann.

Auch die allgemeine Bezeichnung „FSA Connector“ in SAP-Dokumenten meint nicht automatisch PCC.

Die Dokumentation unterscheidet zwischen der Integration von Netzplanaufträgen und Vorgängen sowie einer direkten WBS-orientierten Variante. Netzpläne werden als Service Calls, Vorgänge als Activities abgebildet.

Die direkte WBS-Integration ist im zugrunde liegenden Dokumentationsstand als Beta gekennzeichnet. Die passende Variante und ihre Voraussetzungen sollten für Ihr Projekt bestätigt werden.

Nein. Abhängig vom Prozess können beispielsweise PM-/EAM-, PS- oder unterstützte PP-Aufträge den Ausgangspunkt bilden. Entscheidend sind Auftragsmodell, Planung und gewünschte Backend-Verarbeitung.

Die direkte SD-Auftragsintegration ist eine geplante Erweiterung und noch kein allgemein verfügbarer Ersatz für CS oder SAP S/4HANA Service.

Mit SAP FSA lassen sich auch mehrtägige Serviceeinsätze, Installationen und Projektaktivitäten planen und disponieren. Die Funktionen für Planning, Dispatching und Workload & Capacity Planning unterstützen dabei die längerfristige Ressourcen- und Kapazitätsplanung.

PCC verbindet diese Abläufe mit den unterstützten SAP-Auftragsprozessen, beispielsweise aus Service, Instandhaltung, Projekt- und Produktionsabwicklung. So können relevante Auftragsinformationen in die Planung einfließen und Ergebnisse wieder an das SAP-Backend zurückgemeldet werden.

Der konkrete Integrationsumfang hängt vom SAP-Backend, dem jeweiligen Prozess und dem eingesetzten Release ab.

Nein. Eine homogene Architektur mit FSA Mobile bietet Vorteile für IT und Business, ist aber nicht zwingend.

SAP Service and Asset Manager ist für dokumentierte CS-/PM-Szenarien eine weitere Option. Andere mobile Anwendungen müssen hinsichtlich Prozessumfang, Anbindung und Rückmeldewegen geprüft werden. PCC ist kein universeller Adapter für beliebige Apps.

Ja. PCC unterstützt mehrere FSA Companies. Die Zuordnung von Backend, Message Brokern und Companies wird an Ihre Organisations- und Betriebsstruktur angepasst.

Die Anbindung mehrerer Companies bedeutet nicht, dass alle Gesellschaften ohne zusätzliche Konfiguration dieselben Prozesse verwenden müssen.

PCC bietet einen vordefinierten Integrationsumfang. Passt dieser zu Ihren Prozessen, steht Konfiguration statt individueller Schnittstellenentwicklung im Vordergrund.

Ein projektspezifisches Setup bleibt dennoch erforderlich: Installation, Datenabgleich, Customizing, Tests und Betrieb müssen eingerichtet werden. Ob zusätzliche Erweiterungen benötigt werden, ergibt sich aus dem vereinbarten Umfang.

Für Innovation und Maintenance von PCC ist kein Enddatum festgelegt. Daraus folgt jedoch keine unbegrenzte Unterstützung jeder alten Version oder jedes SAP-Backends.

Ob ein Wechsel des Integrationswegs sinnvoll ist, hängt von Ihren Prozessen, Ihrer Zielarchitektur und dem wirtschaftlichen Vergleich ab – nicht allein von der Verfügbarkeit der SAP-Standardintegration.

Der Produktsupport ist in den SAP Standard-Cloudsupport integriert. Produktprobleme melden Sie über SAP for Me in der Anwendung Get Support.

Nutzen Sie den dokumentierten Supportweg und beachten Sie die für Ihren Vertrag geltenden Bedingungen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in der PCC-Dokumentation zur Eröffnung eines Supportfalls.

 

Für Konzeption, Einführung, Konfiguration und weitergehende Unterstützung wenden Sie sich an proaxia Sales.

Expert Consulting und Support können separat als Pay-as-you-go oder über einen 2nd-Level-Supportvertrag für SAP FSA und PCC beauftragt werden. Produkt-Standardsupport und kundenspezifische Beratungsleistungen bleiben dabei getrennte Angebote.

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Besprechen Sie mit uns Ihre Ausgangslage: Ihr Auftragsmodell, Ihren Planungsbedarf, typische Einsatzdauern, eingesetzte Anwendungen und die benötigten Folgeprozesse im SAP-Backend. Gemeinsam definieren wir den Umfang einer Integrationslösung, die zu Ihren Anforderungen passt.

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