SAP for Asset and Service Management Americans
SAP für Asset & Service Management Europa

30. Jahreskongress für Enterprise Asset Management mit SAP 2026

Wenn Standardlösungen nicht reichen:
Digitale Inspektionen flexibel und skalierbar gestalten

Jubiläen bringen es mit sich, dass man einen Blick zurückwirft. Man feiert Meilensteine, bilanziert geschaffte Hürden und schmiedet zugleich Pläne für die Zukunft. 30 Jahre SAP EAM – das bedeutet auch 30 Jahre Impulse, Ideen und Visionen für das Enterprise Asset Management.

Auch heute warten komplexe Aufgaben auf das Enterprise Asset Management in vielen Unternehmen: Die Gewährleistung von Anlagenverfügbarkeit muss sichergestellt werden, der Einsatz neuer Technologien bringt Disruption in bestehende Prozesse und gesellschaftliche Veränderungen wie der Fachkräftemangel erfordern smartes Ressourcenmanagement. 

Jetzt gilt es, das Knowhow zu bündeln und leistungsfähige Strukturen langfristig zu sichern. Wie das gehen kann, zeigt die 30. Jahrestagung SAP EAM vom 18. – 19. Juni in Berlin.  

Speaker

Viele asset-intensive Organisationen stehen vor der Herausforderung, gewachsene Lösungen durch moderne Field-Service-Plattformen zu ersetzen – ohne dabei komplexe Prozesse, Offline-Fähigkeit oder umfangreiche Dokumentationsanforderungen zur Disposition zu stellen.

TÜV Rheinland, als einer der weltweit führenden Anbieter für technische Prüf- und Inspektionsleistungen, führt jährlich über 400.000 Inspektionen an industriellen Anlagen und Infrastrukturen durch. Um eine über 20 Jahre gewachsene Anwendung abzulösen, wurde eine neue Field-Service-Architektur auf Basis von SAP Field Service Management (FSM) und SAP S/4HANA implementiert.

Der Vortrag gibt Einblicke in Architektur, Implementierungsansatz und Erfahrungen aus der Einführung einer global skalierbaren Plattform für Planung, Disposition und mobile Inspektionen. Dabei wird insbesondere gezeigt, wie SAP FSM Planning & Dispatching genutzt wird, um Inspektionsprozesse effizient zu steuern und gleichzeitig die Grundlage für weitere Innovationen auf der Plattform zu schaffen.

Im Rahmen einer Co-Innovation zwischen TÜV Rheinland, SAP und proaxia wurden Erweiterungen umgesetzt, die unter anderem ermöglichen:

  • zuverlässige Offline-Ausführung von Inspektionen im Feld
  • flexible digitale Prüfprotokolle mit Validierungslogik
  • effizientes Handling großer Dokumente und Anlagenhistorien
  • nahtlose Integration in bestehende SAP Backend-Prozesse

Darüber hinaus wird gezeigt, wie intuitive und vollständig offline-fähige Erweiterungen genutzt werden können, um SAP FSM mobil gezielt zu erweitern und gleichzeitig eine sichere und skalierbare Enterprise-Architektur sicherzustellen.

Die implementierte Plattform bildet zudem die Grundlage, um weitere Mehrwerte auf der SAP FSM Plattform zu realisieren, beispielsweise durch AI-gestützte Disposition, Optimierung und neue datenbasierte Service-Use-Cases.

Teilnehmer erhalten praxisnahe Einblicke in:

  • Architekturentscheidungen bei der Einführung von SAP FSM
  • Nutzung von FSM Planning & Dispatching für Inspektionsprozesse
  • typische Grenzen von Standard-Mobilanwendungen im Inspektionsumfeld
  • Best Practices für Erweiterungen im SAP-Ökosystem
  • Erfahrungen aus einer Co-Innovationsinitiative zwischen Kunde, SAP und Implementierungspartner