ANDRITZ standardisiert das globale Field Service Management mit SAP FSM und proaxia
Eine einheitliche Plattform für digitale End-to-End-Serviceprozesse
Die Herausforderung
ANDRITZ ist ein internationaler Technologiekonzern mit rund 30.000 Mitarbeitenden und einer globalen Präsenz in mehr als 80 Ländern. Das Unternehmen liefert Anlagen, Ausrüstungen, Serviceleistungen und digitale Lösungen für die Industrien Pulp & Paper, Metals, Hydro Power sowie Environment & Energy. Um Kunden weltweit bestmöglich zu unterstützen, spielt ein leistungsfähiges internationales Service- und Field-Service-Netzwerk eine zentrale Rolle.
Im Laufe der Jahre hatten sich in den verschiedenen Geschäftsbereichen unterschiedliche Serviceprozesse und IT-Lösungen entwickelt. Unterschiedliche Systemlandschaften, manuelle Übergaben und gewachsene Prozesse erschwerten die Zusammenarbeit über Geschäftsbereiche hinweg und führten zu zusätzlichem Aufwand entlang des gesamten Serviceprozesses.
Gleichzeitig ist das Servicegeschäft von ANDRITZ sehr vielfältig. Die Serviceeinsätze reichen von kurzen Wartungsarbeiten bis hin zu mehrmonatigen Inbetriebnahmen komplexer Industrieanlagen mit internationalen Teams. Die unterschiedlichen Anforderungen an Planung, Durchführung und Dokumentation machten die Harmonisierung der Serviceprozesse zu einer besonderen Herausforderung.
Vor diesem Hintergrund verfolgte ANDRITZ ein klares Ziel: eine weltweit einheitliche Plattform, die Serviceprozesse harmonisiert, bestehende Systeme integriert und den gesamten Serviceprozess digital unterstützt.
«Mit SAP FSM wollten wir eine globale Plattform schaffen, die uns dabei unterstützt, Fieldserviceprozesse über Geschäftsbereiche hinweg zu harmonisieren, sich in unsere SAP-Landschaft integriert und gleichzeitig die Grundlage für zukünftige Innovationen bildet.
Mit proaxia haben wir einen Partner gefunden, der sowohl die technische SAP-Expertise als auch ein tiefes Verständnis unserer Serviceprozesse mitbringt.»

Über ANDRITZ

ANDRITZ zählt zu den weltweit führenden Technologieunternehmen im Anlagen- und Maschinenbau. Mit innovativen Lösungen für die Branchen Pulp & Paper, Metals, Hydro Power sowie Environment & Energy unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, Produktivität, Effizienz und Nachhaltigkeit kontinuierlich zu steigern. Das globale Servicegeschäft spielt dabei eine Schlüsselrolle: Mehr als 30.000 Mitarbeitende an über 280 Standorten sorgen dafür, dass Kunden in mehr als 80 Ländern über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen zuverlässig betreut werden.
Die Lösung
Nach einer umfassenden Evaluierung inklusive eines User-Story-basierten Proof of Concept entschied sich ANDRITZ für SAP Field Service Management (SAP FSM) als globale, strategische Plattform. Für die Implementierung fiel die Wahl auf proaxia, insbesondere aufgrund der umfassenden Erfahrung in der Integration von SAP FSM in SAP S/4HANA-Landschaften sowie der langjährigen Branchenexpertise im industriellen Servicegeschäft. Gemeinsam mit SAP MaxAttention (Premium-Beratungs- und Supportprogramm von SAP) entstand ein partnerschaftliches Projektmodell, das eine robuste und zukunftssichere Einführung sicherstellt.
Was vor wenigen Monaten als Transformationsprojekt gestartet ist, gehört heute bereits zum Arbeitsalltag von fast 600 Anwenderinnen und Anwendern. SAP FSM entwickelt sich damit zunehmend zur zentralen Plattform für die digitale Abwicklung von Serviceprozessen im ANDRITZ-Konzern.
Etwa 80 Prozent der Anwender sind Servicetechniker, die übrigen 20 Prozent arbeiten in Planung und Disposition. Weitere Rollouts sind bereits geplant, sodass die Plattform künftig rund 1.200 Nutzer weltweit unterstützen wird.

End-to-End-Serviceprozesse im Fokus
Für ANDRITZ stand nicht die Einführung einer neuen mobilen Serviceanwendung im Vordergrund, sondern die Digitalisierung des gesamten Fieldserviceprozesses.
Die neue Lösung soll alle relevanten Prozessschritte unterstützen – von der Kundenanfrage über Angebotserstellung, Einsatzplanung und Disposition bis hin zur mobilen Durchführung, digitalen Servicedokumentation und Nachbearbeitung. Die Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Einsatzplanung, Servicetechniker und Backoffice wird Schritt für Schritt erleichtert und eine einheitliche Datenbasis geschaffen.
Dadurch werden Informationsverluste reduziert, manuelle Prozessschritte minimiert und die Transparenz über den gesamten Service-Lifecycle deutlich erhöht. Gleichzeitig verbessert sich die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst erheblich.
Digitale Serviceberichte und standardisierte Checklisten
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Einführung einer weltweit einheitlichen digitalen Servicedokumentation.
Servicetechniker dokumentieren ihre Einsätze direkt in SAP FSM. Arbeitszeiten, Tätigkeiten, Fotos, Messwerte und Kundenunterschriften werden unmittelbar vor Ort digital erfasst stehen anschließend digital und ohne zusätzliche Zwischenschritte für die Nachbearbeitung, Fakturierung und Auswertung zur Verfügung.
Besonderes Augenmerk legt ANDRITZ auf die Standardisierung von Checklisten und Serviceberichten. Gemeinsam mit Technikern, Einsatzplanern und den Fachbereichen werden weltweit einheitliche Vorlagen entwickelt. Ziel ist eine konsistente Datenerfassung, die gleichzeitig genügend Flexibilität für unterschiedliche Anlagen und Geschäftsbereiche bietet.
Die standardisierten Serviceberichte verbessern nicht nur die Dokumentationsqualität, sondern schaffen auch die Grundlage für aussagekräftige Kennzahlen, einheitliches Reporting und zukünftige KI-gestützte Serviceprozesse.
Mehrwert für ANDRITZ
Mit SAP FSM schafft ANDRITZ die Grundlage für eine moderne und weltweit standardisierte Serviceorganisation.

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
Die proaxia Lösung
proaxia begleitet ANDRITZ als Implementierungspartner bei der Einführung von SAP FSM – von der Integration in SAP S/4HANA über die Gestaltung durchgängiger End-to-End-Serviceprozesse bis hin zur Einführung standardisierter digitaler Checklisten und Serviceberichte. Durch die Kombination aus SAP-Know-how, Branchenexpertise und bewährten Best Practices unterstützt proaxia ANDRITZ dabei, eine skalierbare globale Serviceplattform aufzubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Ausblick

Mit den geplanten Rollouts wird SAP FSM künftig rund 1.200 Anwender weltweit unterstützen. Ziel von ANDRITZ ist es, einen konzernweit harmonisierten End-to-End-Serviceprozess zu etablieren und die Basis für datengetriebene Entscheidungen, intelligente Automatisierung und zukünftige KI-Anwendungen im Service zu schaffen.



